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Die FFP2-Maske bietet im Vergleich zum herkömmlichen Mund- & Nasenschutz bei korrekter Anwendung eine deutlich höhere Schutzwirkung für Träger. In der Regel sind FFP2-Masken als Einwegmasken ausgelegt. Aufgrund der hohen Preise neigen viele Nutzer dennoch zur Wiederverwendung. Auch die Regierung billigt das mehrfache Tragen einer solchen Maske. Dies wirft die Frage auf, unter welchen Bedingungen die Wiederverwendung möglich ist. Wenn Sie bestimmte Aspekte berücksichtigen, bleibt die Schutzwirkung erhalten und Sie können die Maske wiederverwenden. Hochwertige Masken verschiedener Sicherheitsstufen, von Typ 2 R bis FFP3, können Sie auch in unserem Shop online kaufen.

Allgemeines zum Tragen von FFP2-Masken

FFP 2-Masken bieten als hochwertige Atemschutzmasken eine starke Filterleistung. Sie können kleinere Partikel filtern und ihren Trägern Schutz bieten. FFP 2 ist vergleichbar mit ähnlichen Atemschutzmasken der Klasse N95 oder KN95. Alltags-Einwegmasken leistet hingegen nur einen Beitrag zum Fremdschutz, bietet Trägern selbst jedoch kaum Schutzwirkung. Der Schutzeffekt einer Atemschutzmaske ist dann gewährleistet, wenn die Maske dicht sitzend sowie dauerhaft getragen wird.

Die Maskenart besteht aus einem dichteren Material. Dieses geht mit einem etwas höheren Atemwiderstand einher, verglichen mit dem normalen Mund- und Nasenschutz. Die Empfehlung lautet daher, eine solche Atemschutzmaske höchstens 75 Minuten am Stück zu tragen und anschließend eine Pause von etwa 30 Minuten einzulegen. Ursprüngliches Anwendungsgebiet dieser Maskenart ist der Arbeitsschutz, speziell der medizinische Bereich. Damit die höhere Schutzwirkung gewährleistet ist, sind beim Tragen einige Dinge zu berücksichtigen. Das RKI (Robert Koch Institut) empfiehlt daher das Tragen dieser Art von Maske nur nach sorgfältiger Abwägung. Die Maske muss zur Entfaltung der Schutzwirkung dicht am Gesicht anliegen. Die Wirkung ist beispielsweise eingeschränkt, wenn Nutzer einen Bart tragen. Da die Luft beim Atmen stets den Weg des geringsten Widerstandes geht, kann sie an den Seiten der Maske vorbeiströmen. Daher empfiehlt beispielsweise die Gesellschaft für Aerosolforschung für Bartträger eine Rasur vor der Anwendung einer solchen Maske.

FFP2-Masken und ihre Wiederverwendung

In der Regel sind FFP 2-Masken mit “NR” gekennzeichnet. Das Kürzel “NR” steht für non reusable, also nicht wiederverwendbar. Anders als bei der bekannten Alltagsmaske ist daher grundsätzlich keine Wiederverwendung vorgesehen. Die für den Arbeitsschutz konzipierten Masken sind auf eine Haltbarkeit eines Arbeitstages ausgelegt. Sie bieten für mindestens acht Stunden eine Schutzwirkung. Die Schutzwirkung hängt teilweise mit der elektrischen Ladung der Masken zusammen. Diese vergrößert die Filterleistung, doch nutzt sich sich im Verlaufe der Zeit ab. Es ist jedoch möglich, die Einsatzzeit der Maske aufzuaddieren. So können Nutzer sie beispielsweise in verschiedenen Etappen tragen, so beim Einkauf oder beim Bahnfahren.

Gerade Laien nutzen FFP 2-Masken während der Covid-19-Pandemie häufig mehrfach. Teils aus Unwissen, teils aufgrund der vergleichsweise hohen Preise. Dies ist auch Fachleuten bekannt, die daher Forschungen zur Wiederverwendbarkeit anstellten. Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat daher ein Projekt mit der FH und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ins Leben gerufen, in dem die Wiederverwendbarkeit der Masken in einer Studie ausführlich analysiert wurde. Dabei standen Maßnahmen im Fokus, die das Infektionsrisiko im Zusammenhang mit Mehrfachnutzung reduzieren sollten. Die FH Münster bildet diese Ergebnisse auch in einem öffentlich zugänglichen Flyer ab, der auf der Internetseite der Fachhochschule zur Verfügung steht.

Ausschließlich eigene Masken verwenden

Das wichtigste Gebot der Forschungsergebnisse aus Münster lautet, nur eigene Masken zu verwenden. Auch innerhalb der Familie ist es nicht ratsam, Masken zu tauschen oder gemeinsam zu verwenden. Grundsätzlich lassen alle Träger Erreger auf der Maske zurück. Diese können aus dem Nasen- und Rachenraum, aber auch aus der Hautflora stammen und lassen sich kaum wirkungsvoll von Anwendern vernichten. Es ist nur schwer möglich, die Masken effektiv zu reinigen. Auch die von den Forschern vorgeschlagenen Maßnahmen können Körperflüssigkeit oder Schmutz nicht wirkungsvoll beseitigen. Die Masken können jedoch ihren Zweck länger erfüllen, wenn sie ordnungsgemäß desinfiziert werden. Es empfiehlt sich, die Maske nach höchstens fünf Desinfektionen nicht weiterzuverwenden. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Gesamt-Tragezeit von etwa acht Stunden nicht überschritten wird. Die Desinfektion stellt damit nur eine Übergangs-Lösung dar. Weiterhin empfehlen die Münsteraner Wissenschaftler, die Maske im Falle einer starken Durchfeuchtung zu entsorgen.

Desinfektion der Maske(n)

Nur eine desinfizierte Maske sollten Sie wiederverwenden. Die Desinfektionsmöglichkeit hängt mit der Verweildauer des Coronavirus zusammen. Bei Raumtemperatur kann SARS-CoV-2 relativ lange auf Oberflächen verweilen. Dies gilt auch für die Oberfläche der FFP 2-Maske. Erst nach etwa einer Woche verlieren die potenziell dort vorhandenen Viren langsam ihr Infektionspotenzial. Dies ist der Grund, aus dem Masken idealerweise nur einen Tag lang genutzt werden sollten. Anschließend sollten Masken mindestens eine Woche zur Seite gelegt werden, vor einer möglichen Wiederverwendung. Prinzipiell ist nach dieser Zeit wieder eine erneute Verwendung der Maske möglich, so die Forscher aus Münster.

Bei täglicher Anwendung sind daher sieben Masken pro Träger erforderlich, damit ein geschlossener Kreislauf entsteht. Zur zwischenzeitlichen Aufbewahrung einer getragenen Maske empfehlen die Wissenschaftler, die Maske an einem Haken an der Wand aufzuhängen. Handelt es sich um mehrere Träger pro Haushalt, so sind die Masken streng getrennt nach Trägern aufzuhängen.

Grundsätzlich raten die Forscher davon ab, die Masken in Räumen wie Bad oder Küche aufzuhängen. In diesen Räumen ist tendenziell die Raumluft zu feucht, sodass die Maske nicht richtig trocknen kann. Sinnvoll ist hingegen ein Aufhängen an der Wäscheleine.

Maske(n) erhitzen zur Verkürzung der Regenerationszeit

Verschiedene Maßnahmen können bei korrekter Umsetzung dazu beitragen, dass die Regenerationszeit von einer Woche etwas kürzer ausfällt. Dabei ist zu beachten, dass der Schutz erhalten bleiben muss. Eine durchdachte Hitzezufuhr kann die Viren zerstören. Wie Forscher der FH Münster betonen, reagiert das Coronavirus empfindlich auf Temperaturen ab 80 Grad. Es handelt sich bei SARS-CoV-2 um eine Form von behüllten Viren, die anfällig für hohe Temperaturen sind. Die Forscher aus Münster empfehlen ein Erhitzen von etwa einer Stunde bei konstant 80 Grad Celsius.

Grundsätzlich ist es möglich, die Atemschutzmaske im Backofen zu erhitzen. Dabei ist zu beachten, dass die Maske zuvor etwa einen Tag lang an der Luft getrocknet worden sein sollte. Ebenso ist es relevant, auf die konstanten 80 Grad zu achten. Dies lässt sich etwa mit einem Lebensmittelthermometer überprüfen. Temperaturen unterhalb von 80 Grad können dem Virus nichts anhaben. Ebenso können andere Erreger, ebenso wie Bakterien und Pilze, bei weniger als 80 Grad nicht einfach unschädlich gemacht werden. Eine zu hohe Temperatur kann jedoch zu einer Verformung des Masken-Materials führen. Einige der entstehenden Materialschäden sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Die Münsteraner Wissenschaftler empfehlen, Backöfen mit Ober- und Unterhitze zu verwenden. Von Umluft raten die Forscher ab, da sich der Erreger im Ofen infolge des Luftzugs verbreiten können.

Eine Alternative ist die Desinfektion der Maske in einem elektrischen Reiskocher. Diese Methode ist in den USA von der ACS und der University of Illinois untersucht wurden. Diese testeten Masken der Sicherheitsstufe N95 (vergleichbar mit FFP 2) mit dieser Methode in einem Reiskocher ohne Wasser. Darin wurden sie auf einem Handtuch liegend eine Stunde lang erhitzt. Das Handtuch verhindert, dass die Bodenplatte des Kochers zu viel Hitze an die Maske abgibt. Nach den US-Forschern überstand die Maske diese Maßnahme ohne, dass die Filterleistung beeinträchtigt wurde. Die Forschungsergebnisse teilte beispielsweise auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der die Methode den Bürgern empfiehlt.

Ungeeignete Methoden zur Desinfektion: Mikrowelle und Waschmaschine

Keine geeigneten Alternativen sind hingegen die Desinfektion oder Reinigung in der Mikrowelle oder in der Waschmaschine. Auch UV-Lampen bieten keine geeignete Desinfektionsleistung für die Masken. Mikrowellen und ihre Temperaturen hängen direkt vom Feuchtigkeitsgrad der Maske ab. Das Magnetron der Mikrowelle reagiert auf Flüssigkeitsmoleküle. Daher erzeugt die Mikrowelle unterschiedliche Temperaturen in verschiedenartigen Materialien. Dies macht es nahezu unmöglich, die Maske gleichmäßig zu desinfizieren. Weiterhin entstehen hier schnell Materialschäden, die für das Auge kaum sichtbar sind. Die Filterleistung leidet darunter und kann keinen wirkungsvollen Schutz mehr bieten.

Auch eine Reinigung oder gar Desinfektion in der Waschmaschine ist kaum möglich. Die mechanische Belastung durch die Bewegung der Waschmaschine zerstört das Gewebe und damit die Filterleistung. Auch der Kontakt mit dem Waschmittel trägt zur Beschädigung bei. Gleiches gilt für Reinigungsversuche in der Spülmaschine. Weiterhin kann eine solche Maßnahme die Haltebänder beschädigen oder zur Ablösung der Schaumstoffpolster beitragen. Auch eine Desinfektion im Kochtopf ist aufgrund der Gefahr der Materialschädigung nicht zu empfehlen.

UV-Lampen können Masken ebenso nicht wirkungsvoll keimfrei machen. Zwar trägt ultraviolettes Licht zur Inaktivierung der Erreger bei, doch wirkt es nur bei unmittelbarer Lichteinstrahlung. Das heißt, die Erreger werden im besten Falle nur auf der Oberfläche der Maske inaktiviert. Das UV-Licht kann überdies die Kunststoffe der Maske beschädigen.

FFP2-Masken entsorgen

Da FFP2-Masken grundsätzlich nicht gereinigt werden können, stellt sich die Frage nach der korrekten Entsorgung. Ebenso wie OP-Masken können FFP2-Masken als Einwegprodukte im Hausmüll entsorgt werden. Masken lassen sich zwar mit den oben beschriebenen Maßnahmen desinfizieren, doch betonen Forscher, dass dies keine Dauerlösung ist. Maximal fünf Mal sollte eine Maske desinfiziert werden, bevor sie zu entsorgen ist. Ebenso sollten vollständig durchfeuchtete Masken rechtzeitig entsorgt werden.

Maske(n) verschiedener Sicherheitsstufen bei Delvita

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