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Masken statt Reisen: Delvita expandiert mit Verlässlichkeit

Eine kleine Kellerwohnung in der Aplerbecker Mark in Dortmund.

Der erste Raum mit Küchenzeile ist zum Büro umfunktioniert; wo früher gegessen wurde, wird heute gearbeitet. An den improvisierten Büroarbeitsplätzen schlagen die mittlerweile neun Mitarbeiter der Delvita GmbH Masken, Desinfektionsmittel, Covid-19-Schnelltester und Desinfektionsmittel um. Die Artikel lagern in einer Garage und im Nebenraum, früher war hier das Wohnzimmer.

Doch für Delvita-Geschäftsführer Sebastian Hosbach ist das eher nebensächlich: „Die Nachfrage nach unseren Produkten ist so groß, dass wir uns momentan nur auf das Geschäft konzentrieren können.“

Es ist ein Geschäft, von dem alle profitieren. Die Produkte von Delvita helfen, dass die Menschen sich und andere vor dem Covid 19-Virus schützen können.

Etwas mehr als drei Monate gibt es das Unternehmen Delvita erst

die Entwicklung ist rasant: Von September bis Dezember hat Delvita seinen Umsatz verzehnfacht, zu den Kunden zählen Großabnehmer wie Seniorenheime, Krankenhäuser und Feuerwehren. Außerdem rund 500 Apotheken deutschlandweit.

Die Nachfrage ist vermutlich auch deshalb so groß, weil Sebastian Hosbach und seine Geschäftspartner Eldin Dülberg und Michael Heinrich ihren Kunden Verlässlichkeit und Qualität zusichern können.

Auf einem unübersichtlichen Markt haben sie das Sortiment auf eine übersichtliche Größe komprimiert.

„Wir könnten problemlos 400 bis 400 unterschiedliche Artikel anbieten, beschränken uns aber auf rund 50. Dafür können wir für diese garantieren“,

sagt der 41-Jährige. Die Bestellformulare hat er extra auf die jeweiligen Kundengruppen zugeschnitten. „Da behält jeder den Überblick.“

Die Waren bezieht das Start-Up über Großhändler aus Hagen und Moers, die Schnelltester kommen von einem Lieferanten aus Berlin. Ein eigenes Label soll Delvita bald noch nachhaltiger auf dem Markt positionieren. „Hierzu bringen wir uns auch in die Produktentwicklung ein“, sagt Hosbach.

Die Geschichte des Unternehmens ist so außergewöhnlich wie viele der Herausforderungen, vor denen das Virus aktuell die Menschen stellt.

Denn eigentlich ist Sebastian Hosbach Reiseverkehrskaufmann. Bis vor kurzem leitete er das Globus Reisebüro in Schwerte, eines von drei Reisebüros der Familie Hosbach in Dortmund und Schwerte. Eine Woche vor dem Lockdown im März begann er, über persönliche Kontakte Masken nähen zu lassen und zu vertreiben. „Ich verkaufte Masken und Reisen gleichzeitig“, schmunzelt er im Rückblick – mit dem Unterschied, dass das Geschäft mit den Masken boomte, während der Reisemarkt zum Erliegen kam. Sebastian Hosbach knüpfte Kontakte, ein Nachbar importiert zufällig Waren aus China. Der wurde zu seinem größten Lieferanten. Als nächster Schritt folgte die Delvita-Gründung.

30 bis 100 Pakete mit Ware verlassen heute die Wohnung in der Aplerbecker Mark.

Dass trotz aller Improvisation alles so reibungslos klappt, hat auch damit zu tun, dass Sebastian Hosbach die meisten seiner Mitarbeiter schon seit langer Zeit kennt. Die meisten nämlich arbeiteten zuvor ebenfalls in der Reisebranche, etwa bei Veranstaltern. „Die habe ich gefragt, ob sie bei mir anfangen möchten“, erzählt Hosbach. Lange werden sie übrigens nicht mehr auf engem Raum improvisieren müssen: Delvita hat in Dortmund-Körne neue Räumlichkeiten gefunden – 160 Quadratmeter, verteilt auf drei Ebenen. Genug Platz, um weiter zu expandieren.